Appetizer Gemüse

Rote Rübe meets Kichererbse

26. März 2019

Immer am Ausprobieren von neuen Aufstrichen versuche ich dieses Mal die Kombination rote Rübe mit Kichererbse. 

Schmeckt köstlich auf dem Frühstücksbrot, als Ergänzung einer Jause oder als Häppchen zum Aperitivo 🙂 

 

Zutaten

  • 250 g Kichererbsen
  • 250 g rote Rüben gekocht
  • 100 g Sesampaste (Tahin)
  • daumengroßes Stück Ingwer
  • Saft von 2 Zitronen
  • 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • Salz, weißer Pfeffer
  • Ananasstücke frisch und kandiert
  • Korianderblätter und Meersalzflocken zur Dekoration

Zubereitung

Die Kichererbsen 12 Stunden in kaltem Wasser einweichen, am besten über Nacht. Unter fließendem, kaltem Wasser gut abspülen und dann ca. 45 Minuten köcheln lassen. Ich nehme gerne eine Kostprobe, denn ich will ein ‘bissiges’ Ergebnis, der Aufstrich ist dann vielleicht nicht so geschmeidig, dafür hat er Körper.

Wer sich diese Prozedur ersparen möchte, Kichererbsen in der Dose kaufen.

Wenn also die Kichererbsen entsprechen, leere ich das Wasser ab.

Ich schäle die gekochten roten Rüben, zerkleinere sie etwas und geben sie zu den Kichererbsen. Gemeinsam mit ca. 100 g Sesampaste, dem Zitronensaft und ev. etwas lauwarmen Wasser (nach und nach dazugeben bis gewünschte Konsistenz erreicht ist) püriere ich die Zutaten mit dem Pürierstab. Sollte es zu flüssig werden kann man geriebene Nüsse unterrühren – schmeckt sehr gut!

Ingwer und Knoblauch werden geschält, fein gerieben und unter die Masse gerührt.

Mit Salz, weißem Pfeffer und dem Kreuzkümmel abschmecken.   

Zur Dekoration und als süßen Geschmacksverstärker habe ich eine Scheibe Ananas klein gewürfelt. Man kann diese Stückchen auch unter die Masse heben – wie man das gerne möchte.

Dieses Mal verwende ich dünne Scheiben der länglichen roten Rüben als ‘Träger’ des Aufstriches. 

Mit einem Zahnstocher verbinde ich zwei gegenüberliegende Seiten, befestige sie jeweils am Ende mit einem kleinen Stück kandierter Ananas und spritze mit einem Dressiersack den Aufstrich in die entstandene Mulde. Mit frischen Ananasstücken, den Korianderblättern, den Meersalzflocken und weißem Pfeffer wird die Deko abgerundet. 

Durch den Kreuzkümmel und den frischen Koriander bekommt dieser Augenschmaus einen asiatischen Touch, verstärkt durch die Säure und Süße der Ananas. 

Dazu würde ich einen Asia Cuvée vom Weingut Mayer am Pfarrplatz, Wien trinken! Leider gibt es bis Anfang April keinen Alkohol…… naja davon träumen ist ja erlaubt 🙂

 

Übrigens halten sich Reste, in einem Glas mit Schraubverschluss, ca. 3-5 Tage im Kühlschrank. Ich produziere auf Vorrat 🙂  Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

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