Pasta

Gnocchi mit Schwarzkohl und Ricotta

3. November 2019

Der Schwarzkohl – Cavolo nero – mit seinen dunklen, gekrausten, schmalen Blättern ist ein Wintergemüse, welches ich sehr gerne in Eintöpfen verkoche. 

Mein Schwarzkohl wächst in Fossalon, hat Meeresluft geschnuppert, ist super frisch, da er am Morgen erst geschnitten wurde und landet kurze Zeit später auf meinem Küchentisch in der zweiten Heimat! So knackig, wie er ist, hab ich mich doch wieder für die Zubereitung einer Paste entschieden.

Vermischt man diese mit dem süßichen Ricotta, den Nüssen und dem Parmesan, ergibt das eine wunderbare Creme für Pasta, Gnocchi ….

 

 

Zutaten für 4 Personen als Vorspeise

  • ca. 300 g Gnocchi
  • ca. 10 Blätter Schwarzkohl
  • Olivenöl, Salz, 2 Knoblauchzehen
  • 250 g Ricotta
  • 4 EL gehackte Nüsse
  • 4 EL geriebener Parmesan
  • 3 rohe Bratwürste
  • einige Esslöffel Perlzwiebeln aus dem Glas

Zubereitung

Zuerst stelle ich die Paste aus Schwarzkohl, Salz, Olivenöl und Knoblauch her. Die Anleitung findet ihr auf meinem Blog, Rezept vom 26. Februar 2019 – Paste vom Schwarzkohl.

In einem großen Topf koche ich die Gnocchi, die ich dieses Mal in einer Bäckerei gekauft habe. Wenn ich mehr Zeit habe, bereite ich die Gnocchi selber zu – mein Rezept dazu findet ihr unter den ‘Pasta’-Rezepten.

Ich vermische die fertige Paste mit dem Ricotta, den Nüssen und dem Parmesan. Sollte die Masse zu fest sein, kann man vom Kochwasser etwas unterrühren, damit sie cremig wird.

Aus den Bratwürsten drücke ich das rohe Brät heraus und brate es in einer Pfanne an. Wer lieber fleischlos ist, kann dies natürlich unterlassen – allerdings ist dieser intensive, würzige Geschmack schon das ‘Tüpfelchen auf dem I’  🙂

Ich vermische die Gnocchi und die Schwarzkohlcreme und richte sie auf einem Teller an. Dazu verteile ich auch die Bratwürstkrümel darüber, setze einige Perlzwiebel darauf und dekoriere mit klein gehackten Nüssen und Chillipulver.

Buon appetito!

 

Karin´s Genusstipp:

Mit Diese Paste, wie ich sie nenne, kann man auch aus normalen Kohlblättern herstellen. Der Cavolo nero ist für mich aber etwas intensiver, erdiger….

Ein Achterl Weißwein, oder zwei dazu schmecken lassen.

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