Bergamotte – Marmelade

20. Januar 2020

Die Zitrusfrucht liebt das warme, feuchte Klima und wächst in Teilen Afrikas, Indiens, Südamerikas, aber auch in Spanien und in Italien. Italien gehört seit dem 17. Jhdt. zu den größten Anbaugebieten für Bergamotten. 

Das Fruchtfleisch schmeckt sehr sauer; bevorzugt verwendet wird die Schale. Sie dient als Basis für die Herstellung von Likören, Süßigkeiten, Marmeladen. Das Bergamotte-Öl dient zur Aromatisierung von EarlGrey Tee.

In Italien hat die Frucht den Beinamen – ‘gelbes Gold’ weil das Öl auch an die Parfumindustrie verkauft wird!

 

Ich knöpfe mir die kugelrunden Früchte vor und koche sie ein – zu einer Marmelade. Schmeckt auf dem Frühstücksbrot, als Beilage zu Fleischgerichten oder als Pepp für so manchen Kuchen.

Los Geht’s! Ich schnipsle, lasse das Fruchtfleisch köcheln und es verbreitet sich ein herrlich aromatischer Geruch in meiner Küche – zitronig, bitter, wunderbar!

 

Zutaten für ca. 10 kleinere Marmeladegläser

  • 1,5 kg Bergamotte
  • 750 g Braunzucker
  • 800 ml Wasser
  • 1 Schuss Grappa

Zubereitung

Die Früchte heiß abwaschen, die Enden abschneiden,  halbieren (quer) und mit einem kleinen Messer die Kerne entfernen. 

Anschließend die Hälften so dünn wie möglich schneiden, in einen großen Kochtopf geben und mit Wasser bedecken. Ca. 5 Minuten kochen. Dies bewirkt, dass die Schale weich wird.

Danach abgießen, zurück in den Topf geben und mit dem Zucker, dem Wasser und dem Grappa vermischen.  Ca. 30 – 40 Minuten köcheln lassen. Wenn man die Marmelade süßer mag – mehr Zucker dazugeben (ca. 1 kg).

Die Marmelade wird aufgrund des Braunzuckers leicht bräunlich und ist nach der angegebenen Kochzeit noch sehr flüssig. Das ändert sich aber, wenn sie ganz abgekühlt ist!

In der Zwischenzeit die Marmeladegläser vorbereiten. Ich koche sie – inklusive der Deckel – in kochendem Wasser einige Minuten aus, stürze sie auf ein sauberes Geschirrtuch und lasse sie dort bis zur Weiterverwendung ruhen.

Die fertige Marmelade dann in die Gläser füllen, verschrauben und auf den Kopf stellen …. so wie es meine Mama immer macht! Abkühlen lassen.

 

Die Kostprobe ist vielversprechend 🙂 Nicht sehr süß!

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